Header

Stressbewältigung

Praxis Iris Wieg, Tel. 0151 4164 1208; e-mail: info(a)psychologische-praxis-wieg.de

In meiner Praxis sehe ich oft Klienten mit psychischen Belastungsreaktionen wie depressiven Verstimmungen, Ängsten, aber auch körperlichen Symptomen wie Bluthochdruck, (Spannungs-)kopfschmerzen und Rückenschmerzen. Die meisten psychischen Probleme entstehen in Folge einer akuten oder länger anhaltenden Überforderung. Stress bzw. ungünstige oder fehlende Stressbewältigungstechniken spielen dabei meist eine wesentliche Rolle. Im Rahmen einer umfassenden Problemanalyse erhebe ich daher zu Beginn jeder Behandlung Ihren individuell geprägten Stressverarbeitungsstil und kläre anschließend mit Ihnen gemeinsam wirksame Schritte zum Ressourcenaufbau und zur Resilienzsteigerung.

"Was uns nicht umbringt, macht uns stark" (F. Nietzsche)

Es ist inzwischen durch zahlreiche Studien auch empirisch nachweisbar, daß Stress negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel und das Immunsystem hat. Stress ist ein "ganzheitliches" Phänomen mit Auswirkungen auf der geistigen, seelischen und körperlichen Ebene. Stresshormone, insbesondere Adrenalin und Cortisol, führen zum Teil in Sekundenbruchteilen zu physiologischen Stressreaktionen. Hormone sind Botenstoffe des Körpers, die alle wichtigen physiologischen Prozesse steuern. Das Zusammenspiel dieser "Steuerungsinstrumente" kann man sich als komplexe Rückkoppelungsprozesse vorstellen. Gut funktionieren diese Abläufe, wenn der Körper ein physiologisches Gleichgewicht halten kann; bei normalen Stressreaktionen wird z. B. der Adrenalinüberschuss einfach wieder abgebaut, man "beruhigt sich". Chronischer Stress ist so gesehen Ausdruck eines auf Dauer schädlichen Ungleichgewichts. Wie allgemein bekannt ist, können die beim Stressgeschehen beteiligten physiologischen Rückkoppelungsprozesse von aussen beeinflusst werden. Wenn Sie z. B. unter Bluthochdruck leiden, wird Ihr Arzt Ihnen vielleicht sog. Betablocker verschreiben, die dazu führen, daß bestimmte Rezeptoren des Sympathischen Nervensystems für Stresshormone "blockiert" werden (vgl. http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffgruppe/Betablocker.html). Weniger bekannt ist, daß Sie das physiologische Ungleichgewicht ebenso wirkungsvoll - wenn auch langsamer und mit mehr Eigenaufwand - über Entspannungsverfahren (z. B. Autogene Training oder Progressive Muskelentspannung), über eine entsprechende Ernährungsumstellung (z. B. Insulintrennkost) und über eine verhaltentherapeutisch fundierte kognitive Umstrukturierung negativer Denkmuster verbessern können - nachhaltig und ohne jegliche Nebenwirkungen. Dies heisst nicht, daß Sie auf eine medizinische Abklärung körperlicher Symptome verzichten sollten, aber es eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten einer komplementären, ganzheitlichen und eigenverantwortlichen Behandlung Ihrer Beschwerden.

Zur Klärung Ihres Anliegens können Sie mich erreichen unter
Tel. 0151 4164 1208
oder per e-mail unter info(a)psychologische-praxis-wieg.de
Ich freue mich, von Ihnen zu hören!